weit und breit war Samstag, die Ernte ruht und der Ligurier geht auf die Jagd. Der geborene waidmann, unfälle sind an der Tagesordnung, und gemessen an den Schüssen war die Strecke an diesem Tag gut und gerne tausend Tiere. wer schießt was? Die zahlreichen wolfsrudel wurden weitgehend ausgerottet, dafür entwickelt sich das wildschwein zu einem Problem. Ein hausgemachtes, denn Sauen waren in Süditalien selten. um der Natur ein wenig nachzuhelfen, setzten ein paar Jäger nord- und mittelitalienische Tiere aus, die sich mit den einheimischen Arten und den Hausschweinen fröhlich paarten. Sauerei! Außerdem: Geschmort, gesotten oder gebraten, am Spieß, als Schinken oder verwurstet machen sie eine äußerst gute Figur! Sollten Sie mal probieren! Denn die Bastarde sind groß, äußerst fruchtbar und bilden Rotten von mehr als 50 Tieren, die Angst und Schrecken verbreiten. So pflügte sich vor einigen Jahren ein ligurisches Killerschwein durch die europäische Presselandschaft, nächtliche Verwüstungen in Feld und Garten sind Altag, aber denken Sie daran: Es wird nie so viel gelogen wie vor der wahl, während des Krieges und nach der Jagd. Maro Castello liegt als Ortsteil oberhalb von Borgomaro im Tal des Flusses Impero. Die Gemeinde gehört zu der Comunità Montana dell’Olivo und ist circa 16 Kilometer von der Provinzhauptstadt Imperia entfernt. Heute hat borGomAro rund 850 Einwohner. Im Jahr 1860 waren es noch 3000.