im Mittelalter gingen die Lichter aus, die Versorgung brach zusammen. Olivenöl wurde nördlich der Alpen so kostbar, dass es nicht länger in der Küche, sondern nur noch in der Liturgie Verwendung fand. Aber die Mönche, allen voran Benediktiner und Franziskaner, hielten die Tradition aufrecht, pflegten ihre Olivenhaine und legten neue an, womit wir wieder in Ligurien wären. Dort reicht der Olivenanbau bis ins alte Rom zurück. Lage, Bodenbeschaffenheit und Klima sorgten für Bedingungen, unter denen die 1500 Olivensorten optimal gedeihen konnten. Deshalb begannen die Benediktiner aus Taggia ab 1050 mit dem organisierten Olivenanbau. Sie konzentrierten sich auf die Taggiasca, eine kleine, wohlschmeckende und aromatische Sorte, die zu ihrem Markenzeichen wurde. Leichter als die anderen italienischen Olivensorten, machte sie ihr fruchtiges Öl zum Exportschlager über viele Jahrhunderte. Flankierende weinberge und Lavendel waren ihre Antwort auf die Gefahren der Monokultur und auf den Bergen legten sie Kastanienwälder Die Mönche und das Mittelalter