seines Physikstudiums Operetten mit Titeln wie „Die Liebe im walde“. Rührend! Als er mit 16 das Abitur machte und mit dem Studium der Physik liebäugelte, riet ihm der Münchner Physikordinarius Philipp von Jolly davon ab. „in der Physik ist eigentlich alles schon erforscht und es gibt nur noch Detailarbeit für Geister zweiter Ordnung zu erledigen.“ Eine typische Expertenmeinung von walnüssen. Doch Planck gab seiner intuition nach, richtete seine ganze Aufmerksamkeit auf die verbliebenen Brüche im System und entdeckte so die Quanten. Damit erledigte er den klassischen ursache-wirkungs-Zusammenhang und lag dann über Kreuz mit Einstein („Gott würfelt nicht!“). Darüber lieferten sich die beiden einen erbitterten, fast zwanzig Jahre andauernden Briefwechsel, bis sie schließlich übereinkamen, auch weiterhin verschiedener Meinung zu sein. Großartig! und ein Ausweg für alle Arten von Streitigkeiten, denn seit der Entdeckung der Quantenmechanik gibt es kein entweder-oder mehr, sondern nur noch ein sowohl-als-auch. Licht oder Teilchen, alles eine Frage des Standpunktes. Oder der Fragestellung. Das beobachtende System ist vom beobachteten System nicht zu trennen. und das Beste: Es funktioniert! Tagtäglich, in Laptops, cD-Playern, Energiesparlampen, Satelliten und der gesamten Mikroelektronik. Ob Planck Oliven mochte? Ehrlich gesagt, keine Ahnung! Aber damit wären wir wieder beim Thema.